Deutsche Raumfahrt   Der Weg zu den Sternen, in zahllosen Science-Fiction-Geschichten bereits Alltäglichkeit, gestaltet sich auch heute noch langsam und in kleinen Schritten. Meist sind es unbemannte Sonden, die sich in die Tiefen unseres Sonnensystems vorwagen, um uns neue Informationen über die Planeten zu liefern oder unseren Blick in die entfernten Teile der Galaxis zu erweitern.

Obschon die Ergebnisse dieser Missionen wissenschaftlich von größter Bedeutung sind, ist es doch die bemannte Raumfahrt, die das Interesse der Öffentlichkeit auf sich zieht.
Zwar liegt die spektakulärste Aktion - die Mondlandungen Ende der 60er des letzten Jahrhunderts - bereits einige Zeit zurück, und viele Flüge sind heute mehr Routine und weniger ein Ereignis für die Medien geworden. Doch noch immer ist es faszinierend, wenn Menschen die einzige lebensfreundliche, winzige Oase im uns bekannten Weltall verlassen, und sei es auch nur für wenige Tage, um zu erforschen, wie die Bedingungen für ein Leben im All sein können.

Bei bemannter Raumfahrt denkt man zumeist nur an zwei Nationen: Amerika und Rußland. Doch auch die Deutschen haben im Laufe der letzten 25 Jahre immerhin zehn Astronauten ins All geschickt. Gerade anläßlich des Jubiläums des Fluges von Sigmund Jähn, der als erster (Ost)Deutscher 1978 an einer Sojus-Mission teilnahm, ist das Interesse an der deutschen bemannten Raumfahrt wieder geweckt worden.

 

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